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11. Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern

Als Tagesmutter bin ich gut vernetzt und gehe oft mit anderen Tagesmüttern in den Austausch.

Die enge Zusammenarbeit mit dem zuständigen Jugendamt und der Fachberatung des Kinderschutzbundes Euskirchen ist für mich eine echte Erleichterung. Bei Rückfragen habe ich immer eine Anlaufstelle und die regelmäßige Überprüfung der Räumlichkeiten, in denen ich die Kinder betreue, gibt mir Anreize zur Verbesserung. Denn ich möchte, dass sich Ihr Kind bei mir wohl fühlt. Das gibt auch Ihnen als Eltern ein gutes und sicheres Gefühl.


12.Partizipation/Kinderrechte

Partizipation

Da ich in meiner pädagogischen Arbeit jedes einzelne Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen, Interessen und Anliegen sehe und wertschätze, ist es mir besonders wichtig, das Kind in die Gestaltung des Alltags einzubinden. Jede Meinung ist mir wichtig und es spürt, dass es von mir ernst genommen wird und ich seine Bedürfnisse berücksichtige. In der praktischen Umsetzung beginnt dies bei der Gestaltung des Frühstücks. In der Gestaltung des Tagesablaufes gehe ich auf die Anliegen der Kinder ein, wie zum Beispiel bei der Lied- und Spieleauswahl im Morgenkreis oder bei der Auswahl der Tiere, die wir an diesem Tag besuchen. In meiner Arbeit mit den Kindern schaffe ich möglichst viele Situationen, in denen die Kinder Möglichkeiten zur Selbstbestimmung und Selbstorganisation haben. Dazu gehören unter anderem die Freispielphasen, in denen sie sowohl Spielpartner als auch Spielmaterial selbst wählen. Rituale und Abläufe geben ihnen Sicherheit und Struktur. den Kindern angepasst werden. Beim Erstellen neuer Regeln werden sie einbezogen. Gibt es mal eine Konfliktsituation, so wird mit den Kindern besprochen, wie wir solche Situationen lösen oder vermeiden können. Die Ideen der Kinder werden aufgegriffen und es wird nach einer Lösung gesucht, die von allen akzeptiert wird. In meiner pädagogischen Arbeit bringe ich den Kindern ein Gefühl der Wertschätzung entgegen. Sie spüren, dass sie ihre Beschwerden äußern dürfen. Nur dann gibt es die Möglichkeit, die Situation zu ändern und Lösungswege zu finden.



Was sind Kinderrechte?

Kinderrechte sind Regeln, die dafür sorgen, dass Kinder gut behandelt werden und

geschützt sind. Sie gelten für alle Kinder unter 18 Jahren, egal wo sie leben, welche

Hautfarbe sie haben, welche Sprache sie sprechen oder ob sie reich oder arm sind.

Die Rechte sind in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben, die fast alle Länder der Welt unterschrieben haben.



Wichtige Kinderrechte

- Recht auf Schutz und Fürsorge: Kinder dürfen nicht misshandelt oder ausgebeutet

werden und sollen vor Gefahren geschützt sein.

- Recht auf Gesundheit: Kinder sollen gesund aufwachsen und Zugang zu medizinischer

Versorgung haben.

- Recht auf Bildung: Jedes Kind darf zur Schule gehen und lernen, damit es sich entwickeln

kann.

- Recht auf Mitbestimmung: Kinder dürfen bei Entscheidungen, die sie betreffen,

ihre Meinung sagen und mitentscheiden.

- Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung: Kinder sollen Zeit zum Spielen und Ausruhen

haben.

- Recht auf Identität: Kinder haben das Recht auf eine Geburtsurkunde, eine

Staatsangehörigkeit und ihre Eltern zu kennen.

Warum sind Kinderrechte wichtig?

Kinder können viele Dinge noch nicht allein entscheiden. Erwachsene wie Eltern, Lehrer

oder Richter mässen darauf achten, dass Entscheidungen im besten Interesse der

Kinder getroffen werden. Der Staat sorgt dafür, dass die Rechte eingehalten werden

und neue Gesetze Kinder besser schützen.



13. Gesetzlicher Schutzauftrag

Der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung ist im Jugendhilfegesetz SGB VIII konkretisiert. Im Hinblick auf den § 8a SGB VIII obliegt auch mir im Rahmen des Gesetzes und Vertrages mit dem Jugendamt die Verpflichtung entsprechend zu handeln.

Mein Ziel ist es das Kindeswohl im Blick zu halten und den Eltern rechtzeitig beratend zur Seite zu stehen, sollte ein Bedarf ersichtlich werden.

Folglich der Kooperationsvereinbarung des Jugendamtes werde ich mit Hilfe meiner Beobachtungen und Dokumentation eine Gefährungseinschätzung vornehmen. Bei Bedarf ziehe ich eine Fachkraft für den Kinderschutz zu Rate.

Sofern der Schutz Ihres Kindes gewährt bleibt, werde ich die Eltern hinzuziehen und auf erforderliche Hilfen hinweisen. Reichen die wahrgenommenen Hilfen nicht aus oder werden diese nicht von den Sorgeberechtigten wahrgenommen um das Kind zu schützen, werde ich zur Sicherung des Kindeswohles entscheiden und das Jugendamt in Kenntnis setzen.



14. Qualitätsentwicklung

14.1 Beschwerdemanagement

Ich bin auch nur ein Mensch und nicht perfekt. Um Missverständnisse zu vermeiden, ist mir eine klare und ruhige Kommunikation mit den Eltern sehr wichtig. Sollte den Eltern etwas in meiner Arbeit nicht gefallen, habe ich immer ein offenes Ohr für Verbesserungen und Anregungen. Trotz einiger Jahre Erfahrung in der Kindertagespflege lerne ich immer noch dazu, Dies sehe ich als Bereicherung meiner Arbeit.

14.2 Beobachtung und Dokumentation

Ich dokumentiere regelmäßig die Fortschritte der Kinder. Dabei helfen mir spezielle Dokumentationsbögen die speziell für Kinder unter 3 Jahren entwickelt wurden. So werden auch eventuelle Defizite rechtzeitig erkannt und ich kann die Eltern gezielt beraten, wie Sie gegensteuern können.

14.3 Fort- und Weiterbildungen

Für die Qualität meines Angebotes ist eine stetige Fortbildung unerlässlich. Aus

persönlichem Interesse halte ich mich stets auf den aktuellen Stand und tausche mich

regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen aus. Zudem nehme ich regelmäßig an Fortbildungsmaßnahmen unterschiedlicher Themenbereiche teil. Eine regelmäßige Auffrischung des Erste-Hilfe Kurses an Säuglingen und Kleinkindern, sowie eine Teilnahme an den gesetzlich vorgeschriebenen Fortbildungen sind für mich selbstverständlich.



15. Schlusswort

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesem Konzept einen guten und detaillierten Einblick

in meine Arbeit als Kindertagespflegeperson geben kann. Sollten Sie als Eltern noch mehr Informationen benötigen, können Sie mich gerne anrufen oder lernen Sie mich einfach bei einem Besuch bei den „Kleinen Landspatzen“ kennen.